Wir setzen uns aktiv ein.

Klärschlammtrockung in Lindgraben! Seit einigen Jahren werden die Bieselbacher, aber auch weitere Anwohner von Auerbach, Horgau und Herpfenried durch die Geruchsemissionen der Klärschlammtrocknungsanlage Lindgraben belastet. Nach 5 Jahren Gestank muss nun etwas gegen eine weitere Belästigung unternommen werden. Wir fordern sofortigen STOPP des Gestanks und den Einbau ensprechender Abluftfilter (sowohl gegen Geruchs- als auch Feinstaub-Emissionen)

 

Folgende Schritte sollen zum Ziel führen:

1. Wir haben den "Runden Tisch: Klärschlamm" gebildet

Für alle interessierten und betroffenen Anwohner die an einer Veränderung/Verbesserung der Situation mithelfen möchten.

  • Erstes Treffen: Mittwoch, 12.03.2014 / 19.30 Uhr im FWH Bieselbach
  • Zweites Treffen: Sonntag, 29.06.14 / 20.00 Uhr im FWH Bieselbach
  • Drittes Treffen: Sonntag, 26.10.14 / 20.00 Uhr im FWH Bieselbach

2. Des Weiteren haben wir den Punkt "Klärschlammtrocknung Lindgraben" auf die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung setzen lassen. Hierdurch war erstmals ein Dialog zwischen Betreiber, Betroffenen und der Gemeinde möglich!

  • Bei der Gemeinderatssitzung am 03.07.14 / 20.00 Uhr ist das Thema "Geruchsbelästigung der Klärschlammtrocknung" ein Punkt auf der Tagesordnung. Herr Anton Kraus und Herr Georg Reitmayer waren als Vertreter der Betreiberseite anwesend um die Situation und die derzeitigen Planungen zu erklären.

3. Folgende Fragen, Planungen und Zeiträume wurden festgehalten:

  • Der Abluftfilter ist nun eingebaut und läuft in der Testphase! Nach Aussage des LRA (Fr. Brummer-Kuhlmann) ist dies nun der Beginn der 6-wöchigen Testzeit (Bakterieneinlaufzeit).... Start war in KW37
  • Die Genehmigung des LRA Augsburg steht bislang noch aus. Es wurde ein vorzeitiger Baubeginn genehmigt.
  • Zum Bau des Klärschlammlagers hat der Gemeinderat eine Stellungnahme abgegeben: Wir sind mit dem Einbau des geplanten Abluft-Filters und dem Bau des Klärschlammlagers einverstanden. Jedoch fordern wir eine komplett geschlossene Halle. Die Lagerhalle wurde von den Betreibern nur an 3 Seiten geschlossen! Forderung des Gemeinderates: Bei wiederauftretendem Gestank muss auch die offene Westseite mit einem schnellschließenden Rolltor versehen werden!
  • Für das Bündnis Umwelt ist es des Weiteren unklar, ob das Filterwasser (bis zu 3 Kubik können täglich anfallen) nicht entsorgt werden müsste (entsprechende Fragestellung unsererseits per Protokoll am 03.07.14). In den Planungen ist vorgesehen, dass dieses Brüdenwasser dem Gärrestebehälter der Biogasanlage zugeführt werden darf. Somit wird es bei Gülleausbringung auf umliegende Felder ausgebracht. Laut Herr Beck vom LfU (Landesamt für Umwelt) wiederspricht die Einführung des Brüdenwassers in den Gärrestebehälter den geltenden gesetzl. Verordnungen. Gemäß Aussage des LRA (Landratsamt) wird dieser Ablauf nun geprüft. Die nicht eingehaltene gesetzliche Verordnung, zur Regelung des Schlämmwassers wurde vom Planungsbüro, den Betreibern und auch vom LRA übersehen. Von einem, von den Fachbehörden zugewiesenen Labor wird das Schlämmwasser nun genau untersucht. Erst nach mehrmaliger Prüfung des Schlämmwassers kann nach den dann erfolgten Auswertungen der weitere Entsorgungsweg entschieden werden. Das nun bereits anfallende Schlämmwasser muss bis dahin nun in einem geschlossenen Betonsilo aufgefangen und gesammelt werden. Laut LRA muss die Bioenergie Rothtal GmbH das gesammelte Schlämmwasser dann evtl. über die Kläranlage Horgau oder andere Klärwerke kostenpflichtig entsorgen. Sollten die Messergebnisse unbedenklich sein werde auch über eine Außnahme von der Verordnung nachgedacht.
  • Derzeit erwarten wir die Ergebnisse des Labors, bzw. die Stellungnahme des LfU!

4. Wir werden mit Nachdruck die weitere Vorgehensweisen zur Beseitigung der Geruchsbelästigung verfolgen!

 

Protokoll des ersten Treffens am 12.03.14

Gesprächsprotokoll vom 23.06.14 mit Bürgermeister Herr Hafner

 

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